Beschäftigungsprogramme für verarmte Frauen

Beschäftigungsprogramm für     verarmte Frauen1992 ermöglichte unser Hilfswerk jungen Frauen aus total verarmten Familien diverse Beschäftigungsprogramme. Zum Beispiel: das Weben von Stoffen, das Besticken Derselben, das Bemalen von Birkenblättern und das Kunstbesticken von Karten, usw. Mit dieser Arbeit verdienen sich die Frauen etwas Geld um ihre Eltern zu unterstützen. In Indien gibt es weder Krankenkassen, Versicherungen, Pensionskassen noch eine Altersvorsorge für arme Menschen. Nur reiche Personen, welche eigentlich nicht darauf angewiesen wären,werden von all diesen Vorsorgeinstitutionen aufgenommen. Die einzige Lebensversicherung armer Familien sind ihre eigenen Söhne, welche sie oft schon im Kindesalter unterstützen. Töchter erhalten entweder keine oder nur eine kurze Schulbildung und schon gar nicht eine Berufsausbildung. Je mehr Töchter eine Familie hat, desto grösser ist ihre Armut. Der obligate Hochzeitschmuck, der ganze Hausrat sowie das Hochzeitsfest muss die Brautfamilie bezahlen. Dadurch verschulden sich arme Familien ein Leben lang und werden so in den Ruin getrieben. Verhelfen wir jungen Mädchen und Frauen durch eine Patenschaftsvermittlung zu Schule und Ausbildungsmöglichkeiten, ermöglichen wir ihnen später ein eigenes Einkommen. Dadurch verhindern wir, dass ihre Familien verarmen und sie sich gezwungen fühlen auf noch mehr Söhne zu hoffen. Diese Beschäftigungsprogramme finden weiterhin statt, sie wurden glücklicherweise von einer Institution in Deutschland übernommen.

Beschäftigungsprogramm und Starthilfe in Heim für ehemals ausgesetzt behinderte Mädchen und Frauen

Beschäftigungsprogramme für ehemals ausgesetzte, behinderte Frauen und Mädchen

Ab 1985 finanzierte unser Hilfswerk in diesem Heim diverse Materialien, von welchen die Heimbewohner Dekorationen für Hochzeits- Geburtstags- und andere Feste herstellten. Vom Erlös wurden Schreibmaschinen angeschafft, auf denselben durften junge Frauen den Beruf einer Sekretärin erlernen. 1996 konnten dank einer generösen Spende zwei grosse Papiermaschinen gekauft werden.   Mit Hilfe dieser Maschinen konnten die jungen Frauen Notizblöcke, Schulhefte, Kalender, Papeterien usw. herstellen. (siehe Foto)

Schon bald einmal wurden diese Produkte auch ins Ausland exportiert.  Später war es diesen Frauen sogar möglich einen gemeinsamen Computer anzuschaffen. Dadurch wurden diese Heimbewohnerinnen nach einiger Zeit unabhängig und selbständig.


Beschäftigungsprogramm und Starthilfe in Heim für ehemals zu Prostitution ausgesetzte und aus dem Gefängnis entlassene Mädchen und Frauen

Beschäftigungprogramme für zur prostitution ausgesetzte Frauen

Ab 1985 finanzierte unser Hilfswerk auch in diesem Heim dasselbe Beschäftigungs-programm, wie oben schon erwähnt.  1996 ermöglichte uns eine grosse Spende den Kauf eines Treibhauses für Orchideen und Rosen. Vom  Erlös aus dem Verkauf dieser Blumen konnten sich die Heimbewohnerinnen vier Nähmaschinen und diverse Stoffe kaufen. Jede Heimbewohnerin darf sich nun ihre eigenen Kleider selber nähen. Auch hier hat die Hilfe zur Selbsthilfe nach meinen Vorstellungen bestens funktioniert.

Übrigens sind diese beiden Heime, Aussenstationen von einem Kloster und werden von sehr liebenswürdigen indischen Nonnen geführt

 

 

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